Colitis ulcerosa: Therapie folgt einer Strategie

Zwei Patienten können die gleiche Diagnose haben – und dennoch eine unterschiedliche Therapie erhalten. Das ist kein Widerspruch, sondern medizinische Logik.

Bei Colitis ulcerosa entscheidet nicht allein der Name der Erkrankung, sondern vor allem die aktuelle Aktivität der Entzündung, das Therapieziel und der individuelle Patient.

Bei hoher Krankheitsaktivität steht die rasche Kontrolle der Entzündung im Vordergrund. In stabileren Phasen zählen dagegen langfristige Sicherheit und Darmschutz. Zusätzlich spielen Alltag, Begleiterkrankungen und das persönliche Risikoprofil eine wichtige Rolle.

Fazit:
Für Colitis ulcerosa gibt es keine Standardtherapie.
Entscheidend ist eine individuell angepasste Behandlungsstrategie.

Testosteron beim Mann – kurz erklärt

Testosteron sinkt beim Mann ab etwa dem 30. Lebensjahr – im Durchschnitt um etwa 1 % pro Jahr. Das ist physiologisch.

Ein niedriger Testosteronwert allein ist keine Krankheit. Entscheidend sind Beschwerden wie nachlassende Libido, Kraftverlust, Müdigkeit oder depressive Verstimmung.

Wichtig: Testosteron wird morgens bestimmt – und niemals nur einmal.

Nicht das Alter entscheidet, sondern ob der Körper noch angemessen auf Testosteron reagiert.

Viele Blutdruckwerte sind falsch – wegen eines simplen Messfehlers

Viele Blutdruckmessungen sind ungenau – nicht wegen des Geräts, sondern wegen der Körperhaltung. Schon kleine Fehler wie überkreuzte Beine, ein nicht gestützter Rücken oder vor allem ein Arm, der nicht auf Herzhöhe liegt, können den Blutdruck spürbar verfälschen – oft um 5 bis über 10 mmHg.

Die gute Nachricht: Richtig messen ist simpel. Setzen Sie sich kurz ruhig hin, Beine nebeneinander, Rücken angelehnt, und der Arm entspannt auf Herzhöhe (z. B. auf dem Tisch). So wird der Wert verlässlicher – und unnötig „zu hohe“ Messungen werden vermieden.

Merksatz: Arm auf Herzhöhe + ruhig sitzen = bessere Werte, weniger Fehlalarm – besonders wichtig bei Handgelenk-Messgeräten, weil schon kleine Abweichungen der Handhöhe die Messung deutlich verfälschen können.

Welche Medikamente helfen wirklich bei Fettleber?

Es gibt keine Wunderpille gegen Fettleber. Am besten belegt sind aktuell Medikamente, die beim Abnehmen helfen – vor allem GLP-1-/GIP-Therapien (z. B. Semaglutid, Tirzepatid).

Studien zeigen: Dadurch können Leberfett und Entzündungszeichen messbar abnehmen – meist über zwei Effekte: Gewichtsreduktion und besserer Zuckerstoffwechsel.

Wichtig: Das sind starke Daten, aber häufig Surrogat-/Biopsie-Endpunkte. Und: Ohne langfristige Veränderungen kann die Fettleber zurückkommen.

Hinweis: Information zur Aufklärung, keine individuelle Therapieempfehlung.